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EU-Anerkennung

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben im Frühjahr 2000 in Lissabon die besondere Bedeutung der beruflichen Ausbildung für eine moderne, wettbewerbsfähige europäische Union herausgestellt und damit für die europäische Bildungspolitik neue Perspektiven und Impulse gegeben.

Die zukünftige Rolle Europas im internationalen Wettbewerb, wird maßgeblich von der Leistungsfähigkeit der Bildungs- und Berufsbildungssysteme sowie vom Reservoir qualifiziert ausgebildeter Fachkräfte abhängig sein.

EU AnerkennungVor diesem Hintergrund wurden im Rahmen eines von der Europäischen Union geförderten Projektes Mindeststandards für die hörakustische Berufsausbildung  definiert.

Im April 2004 wurde im Kommuniqué von Lübeck die Anerkennung der deutschen Hörgeräteakustiker-Ausbildung durch die   Hörakustik-Dachverbände der Staaten Belgien, Frankreich, Holland, Italien, Östereich, Schweiz und Spanien vereinbart.

Die Dachverbände sind in der A.E.A. (Association of the European Hearing aid Acousticians) organisiert.

Dennoch fordern die zuständigen Behörden in einigen EU-Staaten häufig einen individuellen und detaillierten Nachweis über die Inhalte und den Umfang der deutschen Hörgeräteakustiker-Ausbildung, bevor sie in Deutschland ausgebildete Hörgeräteakustiker zulassen.

Die Bundesoffene Landesberufsschule stellt auf Antrag die notwendigen Unterlagen und Bescheinigungen aus - soweit sie für den Nachweis des schulischen Teils der Ausbildung erforderlich sind. (Verwaltungsgebühr: EUR 30,00)


 Kommunique von Lübeck