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Ausbildungsvorschriften

Hinweis: Dieser Bereich wird demnächst auf der Basis der ab dem 01.08.2016 geltenden neuen Ausbildungsordnung und des neuen Rahmenlehrplanes überarbeitet.

Um eine möglichst optimale Ausbildung zu organisieren, wurden wichtige Regeln und Informationen in mehreren Vorschriften und Empfehlungen dokumentiert.

Ein grundlegendes Dokument ist die Verordnung über die Berufsausbildung zum Hörgeräteakustiker/zur Hörgeräteakustikerin vom 12. Mai 1997. Diese Verordnung (Ausbildungsordnung) sollte jede/r Auszubildende am Anfang seiner Ausbildung von seinem Ausbildungsbetrieb erhalten.

Außerdem erstellt der Ausbildungsbetrieb für seine Auszubildenden einen betrieblichen Ausbildungsplan (BAP), der im Einzelnen beschreibt, wie die Ausbildung im Betrieb konkret gestaltet werden soll. Damit die Betriebe die Ausbildung weitestgehend einheitlich und abgestimmt durchführen, hat die Bundesinnung eine Empfehlung für einen betrieblichen Ausbildungsplan herausgegeben, die über die Bundesinnung / Akademie für Hörgeräte-Akustik bezogen werden.

Bundesinnung und Landesberufsschule haben darüber hinaus eine gemeinsame Empfehlung für Übungen und Ausbildungsschwerpunkte zwischen den Berufsschulkursen herausgegeben. Sie soll den Auszubildenden helfen, sich zielgerichtet auf den jeweils bevorstehenden Berufschulkurs vorzubereiten bzw. Inhalte der vorangegangenen Kurse zu vertiefen. Diese Empfehlung erhalten die Auszubildenden im ersten Berufsschulkurs in Lübeck.

Inhalt und Ablauf der Prüfungen sind ebenfalls in der Ausbildungsordnung geregelt. Dazu ergänzend haben die Prüfungsausschüsse Merkblätter herausgegeben.

 Berufsschulpflicht und Freistellung

Hinweise zur Berufsschulpflicht und zu betrieblichen Ausbildungsmaßnahmen während der Berufsschulblockunterrichts

1. Berufsschulpflicht und Freistellung
Der Berufsschulunterricht istzentraler Bestandteil der dualen Berufsausbildung im Handwerk. Inhalte und Organisation des Berufsschulunterrichts richten sich nach den landesrechtlichen Regelungen der Bundesländer. Dieses gilt auch für die Frage, ob und unter welchen Vorraussetzungen ein Auszubildender berufsschulpflichtig oder (nur) berufsschulberechtigt ist. Im Hörakustiker-Handwerk besuchen alle Auszubildende, unabhängig von der Frage, ob formal eine Berufsschulpflicht besteht oder nicht, die bundesweit zuständige Bundesoffene Landesberufsschule in Lübeck.

Gem. § 15 Berufsbildungsgesetz (BBiG) hat der Ausbildungsbetrieb den Auszubildenden für die Teilnahme am Berufsschulunterricht freizustellen und zum Besuch des vorgeschriebenen Berufsschulbesuches anzuhalten (§ 14 BBiG). Die Freistellungspflicht gilt für alle planmäßigen Unterrichtsstunden, d.h. auch für den berufsübergreifenden Unterricht wie z.B. Politik, Sport u.ä. sowie für Schulveranstaltungen, die nicht eigentlich Unterricht sind (Schulausflüge, schulisch organisierte Betriebsbesichtigungen u.ä.). Für die Zeit der Freistellung ist die Ausbildungsvergütung fortzuzahlen (§ 19 BBiG). Hieraus folgt bei einer Überschneidungen von Zeiten des Besuchs der Berufsschule und betrieblicher Ausbildung, dass der Besuch des Berufsschulunterrichts der betrieblichen Ausbildung vorgeht. Dies bedeutet zugleich eine Ersetzung der Ausbildungspflicht, so dass eine Nachholung  der so ausgefallenen Ausbildungszeiten von Gesetzes wegen ausgeschlossen ist

2. Zeiträume der Freistellungspflicht bei Berufsschulblockunterricht
Rein rechtlich ist bei der Berechnung der Zeiträume für die Freistellungspflicht zwischen Erwachsenen und Jugendlichen, zu unterscheiden, da für jugendliche Auszubildende zusätzlich das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) gilt. Allerdings sind in der Praxis, bei Berufsschulblockunterricht mit weiten Anreisewegen, die Unterschiede nur geringfügig.

 a) Beschäftigungsverbote und Anrechnungsbestimmungen für Jugendliche
Grundsätzlich dürfen Jugendliche nicht mehr als acht Stunden täglich und nicht mehr als 40 Stunden pro Woche beschäftigt werden (§ 8, Abs. 1 JArSchG). Vor einem vor 9.00 Uhr beginnenden Berufsschulunterricht ist die Beschäftigung verboten (§ 9, Abs. 1, Nr.1 JArbSchG). Letzteres gilt auch für berufsschulpflichtige Erwachsene.

An einem Berufsschultag mit mehr als fünf Unterrichtsstunden darf keine Beschäftigung nach der Berufsschule erfolgen. Gibt es zwei Unterrichtstage in der Woche mit mehr als fünf Unterrichtsstunden, so kann der Ausbildungsbetrieb bestimmen, an welchem der beiden Tage der Auszubildende in den Betrieb zurückkommen muss. Dabei sind dann die Unterrichtszeiten einschließlich der Pausen auf die tägliche Höchstarbeitszeit anzurechnen.

Ein grundsätzliches Beschäftigungsverbot besteht in Wochen mit einem planmäßigen Blockunterricht von mindestens 25 Unterrichtsstunden, wie in der Hörakustik üblich. Diese Unterrichtswochen entsprechen einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden (§ 9, Abs. 1, Nr. 3 und Abs. 2, Nr. 2 JArbSchG). Zulässig sind nur zusätzliche betriebliche Ausbildungsmaß-nahmen bis zu zwei Stunden wöchentlich (§ 9, Abs. 1, Nr. 3 JArbSchG).

b) Anrechnungsbestimmungen für Erwachsene
Zeiten des Berufsschulbesuches sind auf die betriebsübliche Ausbildungszeit anzurechnen, wenn die Berufsschulzeit innerhalb der betriebsüblichen Ausbildungszeit liegt. Die Anrechnungspflicht umfasst neben der Unterrichtszeit auch die Pausenzeiten und die Zeit, die der Auszubildende benötigt, um von der Berufsschule in den Betrieb zurückzukehren. (LAG Hamm, Urteil  vom 24.2.1999, 9 Sa 1273/98). Bei Blockunterricht mit weiten Anreisewegen wird deshalb an Berufsschultagen in der Regel keine betriebliche Beschäftigung oder Ausbildung möglich sein, zumal die Höchstgrenzen der täglichen beziehungsweise wöchentlichen Beschäftigungszeiten gemäß Arbeitszeitgesetz (ArbZG) absolut bindend sind. Ggf. ist für jeden einzelnen Tag oder jede einzelne Woche eine exakte Berechnung erforderlich.

Ausdrücklich unzulässig ist es, die Berufsschulzeiten im Betrieb nachzuholen beziehungs-weise die betriebliche Ausbildungszeit an Berufschultagen abweichend von der ansonsten betrieblich üblichen Ausbildungszeit zu regeln.

Bei Blockunterricht ist zusätzlich zu beachten, dass dem Auszubildenden genügend Zeit für die Vor- und Nachbereitung (Hausaufgaben) des täglichen Berufsschulunterrichts verbleibt.

Weiterhin ist zu beachten, dass ein erwachsener Auszubildender nur dann nach der Berufsschule im Betrieb weiter ausgebildet werden darf, wenn dies nicht unzumutbar ist. Als unzumutbar gilt in diesem Zusammenhang, wenn die im Rahmen der betriebsüblichen beziehungsweise gesetzlich höchstens zugelassene Restausbildungszeit in keinem Verhältnis zu der dafür aufzuwendenden Wegezeit steht und für eine sinnvolle Ausbildung zu kurz wäre.

3. Freistellung vom Berufsschulunterricht aus betrieblichen Gründen
Grundsätzlich hat der Ausbildungsbetrieb keinen Rechtsanspruch auf eine Beurlaubung seines Auszubildenden von der Berufsschule. Dieses gilt sowohl für betriebliche Ausbildungsmaßnahmen wie auch für die Erledigung von im Betrieb anfallenden, dringend zu erledigender Arbeiten oder bei Personalengpässen.

Die Beurlaubung von Berufsschülern richtet sich nach den landesrechtlichen Regelungen des Bundeslandes, in dem sich die zuständige Berufsschule befindet. Zwecks Vereinheitlichung hat die Kultusministerkonferenz mit Beschluss vom 30.05.1980 hierzu eine Empfehlung ausgesprochen. Danach ist für die Beurlaubung von Berufsschülern grundsätzlich ein strenger Maßstab anzulegen. Die Beurlaubung für Tätigkeiten im Ausbildungsbetrieb oder zur Teilnahme an überbetrieblichen oder besonderen betrieblichen Ausbildungsmaßnahmen ist während des Berufsschulblockunterrichts ausgeschlossen.

Das Anlegen strenger Maßstäbe gilt auch für eine Beurlaubung von Berufsschülern aus persönlichen Gründen. Dabei ist stets zu beachten, dass bei einem Nicht-Besuch des Unterrichts in der Regel die Verpflichtung zur Ausbildung im Betrieb besteht.

4. Konsequenzen bei Missachtung
Besucht ein berufsschulberechtigter Auszubildender nicht die Berufsschule, ist der Ausbildungsbetrieb verpflichtet, ihm in vergleichbarem Umfang und Qualität die in der Berufsschule vermittelte Fachtheorie beizubringen (vgl. § 14 Abs. 1 BBiG) - ansonsten könnte sich der Ausbildungsbetrieb bei Nichtbestehen der Gesellen-prüfungschadenersatzpflichtig machen.

Stellt ein Ausbildungsbetrieb den Auszubildenden nicht für die Teilnahme am Berufsschulunterricht frei und beschäftigt diesen während der angesetzten Berufsschulzeit, so verstößt er gleich mehrfach gegen gesetzliche und vertragliche Vorschriften. Folgende Sanktionen drohen:

Ordnungswidrigkeit gem.§ 102 Abs. 1 Nr. 4 BBiG Geldbuße bis  5.000,- Euro
Ordnungswidrigkeit gem.SchulG Geldbuße bis 5.000,- Euro
Verletzung des Ausbildungsvertrages durch den Ausbildungsbetrieb Ggf. Schadensersatzanspruch des Auszubildenden
Bei Jugendlichen zusätzlich:
Ordnungswidrigkeit / Straftat gem.§ 58 Abs. 5 Nr. 6 JArbSchG
Geldbuße bis 15.000,- Euro oder Geldstrafe (bei Vorsatz)

Im Wiederholungsfall kann dem Ausbildungsbetrieb außerdem die Ausbildungs-befugnis entzogen werden (§ 24 HwO).

Der Auszubildende, der entgegen der betrieblichen Verpflichtung nicht für den Besuch der Berufsschule freigestellt wird, ist dennoch berechtigt, "eigenmächtig" am Unterricht teilzunehmen. Der Ausbildungsbetrieb ist nicht berechtigt, ihn deshalb abzumahnen, zu kündigen oder hierfür einen Tag Urlaub abzuziehen.

Für Fälle, in denen Ausbildungsbetriebe Beschäftigungs- oder Ausbildungsmaßnahmen durchführen, die gegen die Vorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetzes oder gegen das Arbeitszeitgesetz verstoßen, drohen diese Gesetze je nach schwere des Verstoßes Bußgelder, Strafgelder oder Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr an.

Quellen:
- Berufsbildungsgesetz (BBiG), 2005
- Schulgesetz des Landes Schleswig-Holstein (SchuG-SH), 2010
- Empfehlungen zur Beurlaubung von Berufsschülern, Ständige Konferenz der Kultusminister derLänder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK)
- Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG)
- Arbeitszeitgesetz (ArbZG)
- Handwerksordnung (HwO)
- Handwerkskammer Köln (http://www.hwk-koeln.de/Aus_und_Weiterbildung)
- Industrie und Handelskammer Bonn (http://www.ihk-bonn.de/index.php)
- Beschluss des Bundesarbeitsgerichtes (BAG vom 26. März 2001, 5 AZR 413/99)
- Landesarbeitsgericht Hamm (Urteil LAG vom 24.2.1999, 9 Sa 1273/98)

Empfehlung zur Beurlaubung von Berufsschülern
(Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 30.05.1980)
Im dualen System der Berufsausbildung arbeiten die beiden Lernorte Betrieb und Schule eng zusammen. Die Lernziele und Lerninhalte der Rahmenlehrpläne der Berufsschule werden inhaltlich und zeitlich mit den Ausbildungsordnungen abgestimmt. Für das Erreichen der Ausbildungsziele ist daher ein regelmäßiger Berufsschulbesuch unerlässlich. Bei der Beurlaubung von Berufsschülern ist deshalb ein strenger Maßstab anzulegen. Die Beurlaubung kann davon abhängig gemacht werden, dass der versäumte Unterricht ganz oder teilweise nachgeholt wird.

  • Die Beurlaubung kommt zum Beispiel aus folgenden gesetzlich geregelten Anlässen in Betracht:
  • Teilnahme an Schulungs- und Bildungsveranstaltungen für Mitglieder des Betriebs-rates oder der Jugendvertretung nach § 37 Abs. 7 des Betriebsverfassungs-gesetzes
  • Teilnahme an Sitzungen des (Gesamt-)Betriebsrates oder der (Gesamt-) Jugendvertretung sowie an Betriebsjugendversammlungen nach dem Betriebs-verfassungsgesetz
  • Teilnahme an den entsprechenden Veranstaltungen, Sitzungen und Ver-sammlungen nach den Personalvertretungsgesetzen des Bundes und der Länder
  • Teilnahme an Prüfungen nach dem Berufsbildungsgesetz, der Handwerksordnung und der Ausbildungsordnung.
  • Für die Beurlaubung zur Teilnahme an überbetrieblichen oder besonderen betrieblichen Ausbildungsmaßnahmen gilt:
  • Der inhaltliche Schwerpunkt der Ausbildungsmaßnahmen muss sich im Rahmen des Berufsbildungsgesetzes/der Handwerksordnung und der Ausbildungsordnung halten und ausschließlich der Ergänzung und Vertiefung der betrieblichen Ausbildung dienen.
  • Die Beurlaubung wird von dem Nachweis abhängig gemacht, dass die Ausbildungsmaßnahmen nicht in der unterrichtsfreien Zeit stattfinden können und ein Berufsschulbesuch während der Ausbildungsmaßnahmen nicht möglich ist.
  • Während des Blockunterrichts ist eine Beurlaubung nicht möglich.
  • Im letzten Schulhalbjahr ist vor der Abschlussprüfung eine Beurlaubung möglichst zu vermeiden.
  • Die Dauer der Beurlaubung soll zwei Wochen pro Schuljahr nicht übersteigen.
  • Für die Ausbildungsberufe, bei denen regelmäßig überbetriebliche Ausbildungs-maßnahmen vorgesehen sind, soll möglichst Blockunterricht eingerichtet werden.

4. Die Beurlaubung der Berufsschüler aus sonstigen Gründen richtet sich nach den für alle
Schüler geltenden allgemeinen landesrechtlichen Regelungen

 Ausbildungsordnung

Auszug aus der Ausbildungsordnung Hörgeräteakustiker/in vom 12. Mai 1997
§4 Absatz 1:  Die Fertigkeiten und Kenntnisse .... sollen nach der in der Anlage enthaltenen Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine von den Ausbildungsrahmenplänen abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.

§4 Absatz 2:  Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen so vermittelt werden, dass der Auszubildende zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit ... befähigt wird, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Die in Satz 1 beschriebene Befähigung ist auch in den Prüfungen nachzuweisen.

 Ausbildungsplan

AusbildungsplanDer Ausbildende hat unter Zugrundelegung des Ausbildungsrahmenplans für den Auszubildenden einen individuellen Ausbildungsplan zu erstellen. Er wird ergänzt durch die Empfehlung für Übungen und Ausbildungsschwerpunkte zwischen den Berufsschulkursen, die konkret darstellen, was zwischen den einzelnen Berufsschulkursen an Übungen und vertiefenden Maßnahmen zu erledigen ist.

Die Auszubildenden sollten dazu angehalten werden, ergänzend zu den übli­chen Eintragungen in das Berichtsheft Ausbildungsübungen, die speziell auf die hier gegebenen Empfehlungen abzielen, besonders zu kennzeichnen. Da­durch soll das Bewusstsein gestärkt werden, dass die hier empfohlenen Übungen und Ausbildungsmaßnahmen für einen guten Ausbildungserfolg sehr wichtig und somit auch vollständig und mit dem erforderlichen Engagement durchzuführen sind.

Für die Ausbildung und eine spätere erfolgreiche Berufsausübung ist es not­wendig, dass die Auszubildenden auch üben, ihre Arbeitsergebnisse struktu­riert und übersichtlich darzustellen. Dazu dienen insbesondere die beschrie­benen Vortrags- und Präsentationsübungen. Hierbei soll auch die (fachgerech­te) Ausdrucksfähigkeit in freiem Vortrag trainiert werden.Es wird dringend empfohlen, unmittelbar nach jedem Berufsschulblock mit den Auszubildenden zu besprechen, wann und in welchem Rahmen die aufgeführten Übungen und Ausbildungsmaßnahmen durchgeführt wer­den sollen.

 Berichtsheft

Der Auszubildende hat ein Berichtsheft in Form eines Ausbildungsnachweises zu führen. Ihm ist die Gelegenheit zu geben, das Berichtsheft während der Ausbildungszeit zu führen. Der Ausbildende hat das Berichtsheft regelmäßig durchzusehen.

 Berufsschullehrplan

Auszug aus: Berufsschul-Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Hörgeräteakustiker/in
(Beschluß der Kultusministerkonferenz vom 25. April 1997, II 503 - 3024.152 – 24,  Vorsitzender der Rahmenlehrplankommission: StD Eckhard Schroeder, Lübeck (Schl.-H.))

"Der Rahmenlehrplan ist mit der entsprechenden Ausbil­dungs­ordnung des Bundes (erlassen vom Bundesministerium für Wirtschaft oder dem sonst zuständigen Fachmin­is­teri­um im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bil­dung, Wissenschaft, Forschung und Technologie) abge­stimmt. Das Abstim­mungsverfahren ist durch das "Gemein­same Ergebnisprotokoll vom 30.05.1972" geregelt."

"Der Rahmenlehrplan enthält keine methodischen Fest­legungen für den Unter­richt. Selbständiges und verant­wortungsbewußtes Denken und Handeln als übergreifendes Ziel der Ausbildung wird vorzugsweise in solchen Unter­richts­formen vermittelt, in denen es Teil des methodischen Gesamtkonzeptes ist. Dabei kann grundsätzlich jedes methodische Vorgehen zur Erreichung dieses Zieles beitragen; Methoden, welche die Handlungskompetenz unmittelbar för­dern, sind besonders geeignet  und sollten deshalb in der Unterrichtsge­staltung angemessen berücksichtigt werden.

Zum Erreichen ihrer Ziele muß die Berufsschule

  • den Unterricht an einer für ihre Aufgabe spezifischen Pädagogik ausrichten, die Handlungsorientierung betont
  • unter Berücksichtigung notwendiger beruflicher Spezialisierung berufs- und berufs­feldübergreifende Qualifikationen vermitteln;
  • ein differenziertes und flexibles Bildungsangebot gewährleisten, um unterschied­lichen Fähigkeiten und Begabungen sowie den jeweiligen Erfordernissen der Arbeitswelt und Gesellschaft gerecht zu werden;
  • im Rahmen ihrer Möglichkeiten Behinderte und Benachteiligte umfassend stützen und fördern;
  • auf die mit Berufsausübungen und privater Lebensführung verbundenen Umwelt­bedrohungen und Unfallgefahren hinweisen und Möglichkeiten zu ihrer Vermei­dung bzw. Verminderung aufzeigen.  



Die Berufsschule soll darüber hinaus ... auf Kernprobleme unserer Zeit wie z.B.

  • Arbeit und Arbeitslosigkeit,
  • Friedliches Zusammenleben von Menschen, Völkern und Kulturen in einer Welt unter Wahrung kultureller Identität,
  • Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlage, sowie
  • Gewährleistung der Menschenrechte

    eingehen.

Alle aufgeführten Ziele der Berufsschule sind auf die Entwicklung von Handlungs­kompe­tenz gerichtet. Diese wird hier verstanden als die Bereitschaft und Fähigkeit des einzelnen, sich in gesellschaftlichen, beruflichen und privaten Situationen sach­gerecht, durchdacht sowie individuell und sozial verantwortlich zu verhalten. Handlungskompetenz entfaltet sich in den Dimensionen von Fachkompetenz, Humankompetenz (Personalkompetenz) und Sozialkompetenz. Sie bilden die die beruflichen Kernkopetenzen.

Siehe  hierzu auch die Darstellung des pädagogischen Konzeptes der Bundesoffenen Landesberufsschue für Hörgeräteakustiker unter "Schule & Unterricht "

 Ausbildungsverkürzung

Teilweise wird von Lehrstellenbewerbern oder -bewerberinnen an die Betriebe der Wunsch herangetragen, einen Ausbildungsvertrag über nur 2 oder 2 ½ Jahre abzuschließen. Hierfür werden die unterschiedlichsten Gründe vorgetragen. Häufig ist es das im Gegensatz zu anderen Ausbildungsberufen etwas höhere Alter der Bewerber. Vielfach wurde vorher ein weitergehender Schulabschluss erworben, ein Studium begonnen oder eine andere Ausbildung absolviert. Der Ausbildungsausschuss der Bundesinnung hat den Betrieben empfohlen, solchen Wünschen der Bewerber nicht nachzugeben.

Der Beruf des Hörgeräteakustikers erfordert ein überaus breites Wissensspektrum auf hohem theoretischen Niveau, das nur durch intensive praktische Ausbildung vertieft und sicher angewendet werden kann. Ausführliche Erörterungen der Problematik der Ausbildungszeitverkürzungen und mögliche negativen Folgen derartiger Vertrags- und Ausbildungspraktiken für die Qualität der Ausbildung im Hörgeräteakustiker-Handwerk wurden bereits in der  Hörakustik 4/90 und 7/90 veröffentlicht; diese gelten heute noch.

Unberührt von dieser Empfehlung bleibt die Möglichkeit, bei besonders guten Leistungen, die sich während der Ausbildungszeit zeigen, vorzeitig zur Prüfung zugelassen zu werden (siehe § 45 Berufsbildungsgesetz: "Auszubildende können nach Anhörung der Ausbildenden und der Berufsschule vor Ablauf ihrer Ausbildungszeit zur Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn ihre Leistungen dies rechtfertigen".). Die Gesellenprüfungsausschüsse lassen in der Regel Ausbildungsverkürzer auf Antrag zu, wenn Ausbildungsbetrieb und Landesberufsschule dieses befürworten und die Ergebnisse in der Zwischenprüfung im praktischen und im schriftlichen Teil mit mindestens "gut" bewertet wurden. Über diesen Weg können Auszubildende mit erhöhter Leistungsfähigkeit und besonderem Engagement ein halbes Jahr früher die Ausbildung beenden.

Bei einer Verkürzung der Ausbildungszeit reduziert sich auch entsprechend die Zahl der Berufsschulkurse. Der Ausbildungsausschuss der Bundesinnung und die Vorsitzenden der Gesellenprüfungsausschüsse haben sich ausdrücklich der Auffassung der Landesberufsschule angeschlossen, dass aufgrund der gemachten Erfahrungen nicht die ersten Kurse entfallen sollten, da hier die Fundamente für die nachfolgenden Unterrichtsgebiete gelegt werden. Jede/r Auszubildende wird, unabhängig von der Vertragslänge, dem ersten Berufsschulkurs zugeordnet. Ausnahmen sind nur bei nachweisbaren einschlägigen Vorkenntnissen in der Hörakustik möglich.

Eine abweichende Regelung (z.B. 7 Kurse in 2 1/2 Jahren) kommt nur für Schüler/innen mit einem Umschulungsvertrag gem. § 47 Berufsbildungsgesetz bzw. § 42a Handwerksordnung in Betracht. Eine Aufnahme von Auszubildende in die spezielle Umschülerklasse ist nicht möglich.

 Unüblicher Beginn von Ausbildungsverträgen

Die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker und die Landesberufsschule weisen ausdrücklich darauf hin, dass Ausbildungsverträge nur zum 1.8. oder 1.9. eines Jahres abgeschlossen werden sollten, um bei 3jähriger Laufzeit den Abschluss mit der Sommer-Gesellenprüfung sicherzustellen. Die  Landesberufsschule und die Akademie haben auf diesen Zyklus ihr Blockschulsystem und die überbetriebliche Ausbildung abgestellt. Nur in Einzelfällen können Auszubildende aufgenommen werden, deren Vertragsbeginn zwischen dem 30.9. und dem 31.12. eines Jahres liegt. Zu diesen Sonderfällen gehört z.B. der Fall, dass ein Auszubildender in der Probezeit ausscheidet und im Laufe der Herbstes ein anderer Bewerber als Ersatz eingestellt wird. Bei Verträgen die nach dem 31.12. eines Jahres beginnen, muss damit gerechnet werden, dass die Auszubildenden nicht rechtzeitig bis zur Gesellenprüfung alle Berufsschulkurse besuchen können und somit die letzten Kurse entfallen. Auch hierfür hat der Ausbildungsausschuss wie bei der Ausbildungszeitverkürzung (s.o.) der Landesberufsschule empfohlen, nicht die ersten Kurse wegfallen zu lassen.

 Prüfungen

Prüfungen: Nachfolgend sind die Vorschriften für die Zwischenprüfung und die Gesellenprüfung zu finden (Auszug aus der Ausbildungsordnung).

Die Merkblätter der Prüfungsausschüsse sind im Downloadbereich der Akademie für Hörgeräte-Akustik zu finden. Sie sind eine sehr hilfreiche Unterlage für die Vorbereitung auf die Prüfung. Zu beachten ist, dass die jeweils von den Prüfungsausschüssen zur aktuellen Prüfung herausgegebenen Merkblätter/Prüfungshinweise maßgeblich sind.

Zwischenprüfung

(1) Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage für das erste Ausbildungsjahr und für das dritte Ausbildungshalbjahr aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufs­schulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Be­rufsausbildung wesentlich ist.
(3) Der Prüfling soll in insgesamt höchstens dreieinhalb Stunden zwei Prüfungsstücke anfertigen sowie in insgesamt höchstens drei Stunden zwei Arbeitsproben durchführen. Hierfür kommen insbesonde­re in Betracht:

1. als Prüfungsstücke:
a) Suchen von Fehlern in Hörsystemen und Zubehör einschließlich Bedienungsfehler, Beseiti­gen der Fehler einschließlich Auswechseln defekter Bauteile, Kontrolle des Hörsystems so­wie Dokumentieren der Arbeitsschritte und der Fehlerursachen. Hierbei soll der Prüfling ins­besondere zeigen, dass er technische Unterlagen auswerten, Untersuchungs- und Messabläu­fe planen, eine systematische Fehlersuche durchführen, Fehlerursachen beschreiben sowie elektrische Bauteile durch Weichlöten auswechseln kann.
b) Anfertigen eines Geschäftsbriefes oder eines anderen Dokumentes des geschäftlichen Schriftverkehrs.

2. als Arbeitsproben
a) Herstellen von mindestens einer Ohrabformung. Dabei soll der Prüfling insbesondere zeigen, dass er anatomische Gegebenheiten des Ohres sowie Sicherheits- und Hygiene-vorschriften berücksichtigt.
b) Einweisen des Patienten sowie Aufnehmen und Auswerten von Audiogrammen.

(4)  Der Prüfling soll in insgesamt höchstens 180 Minuten Aufgaben, die sich auf praxisbezogene Fälle beziehen sollen, aus folgenden Gebieten schriftlich lösen:

  • Akustik
  • Anatomie und Physiologie der Hörorgane
  • Audiometrie
  • Technik der Hörsysteme
  • Geschäftsvorgänge
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

(5)  Die in Absatz 4 genannte Prüfungsdauer kann insbesondere unterschritten werden, soweit die schriftliche Prüfung in programmierter Form durchgeführt wird.

Gesellenprüfung

(1) Die Gesellenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage aufgeführten Fertigkeiten und Kennt­nisse sowie auf den im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbil­dung wesentlich ist.
(2) Der Prüfling soll im praktischen Teil der Prüfung in insgesamt höchstens neun Stunden drei Prüfungsstücke anfertigen sowie in insgesamt höchstens drei Stunden drei Arbeitsproben durchfüh­ren. Dabei soll er zeigen, dass er die erworbenen Ausbildungsinhalte praxisbezogen unter Ver­wendung geeigneter Werkzeuge, Messgeräte, Bearbeitungsmaschinen und technischer Einrich­tungen anwenden kann. Dem Prüfling ist Gelegenheit zu geben, die Werkzeuge, Messgeräte, Bear­beitungsmaschinen und technischen Einrichtungen vor der Prüfung kennen zu lernen.

1. Für die Prüfungsstücke kommen insbesondere in Betracht:
a) Herstellen von Ohrabformungen, Herstellen eines Otoplastik-Rohlings und Ausarbeiten des Rohlings zu einer gebrauchsfähigen Otoplastik. Hierbei soll der Prüfling insbesondere zei­gen, dass er den Arbeitsablauf planen, Otoplastikformen und frequenzbeeinflussende Maß­nahmen aufgrund vorgegebener audiometrischer Daten, Materialien und Verfahren auswäh­len sowie seine Entscheidung begründen kann.
b) Auswählen und Voreinstellen von Hörsystemen nach audiologischen Messdaten mit Hilfe ei­ner Messanlage und Erstellen eines Messprotokolls. Hierbei soll der Prüfling insbesondere zei­gen, dass er den Ablauf der Einstellung von Hörsystemen planen sowie Bedienungsbeschrei­bungen, Datenblätter und Herstellerinformationen für Hörsysteme und Messanlagen interpre­tieren kann.
c) Instandsetzen von Hörsystemen und Zubehör einschließlich Fehlersuche, Beseitigen der Fehler einschließlich Auswechseln defekter Bauteile und Module, Kontrolle des Hörsystems sowie Dokumentieren der Arbeitsschritte einschließlich Fehlerursachen. Hierbei soll der Prüf­ling insbesondere zeigen, dass er technische Unterlagen auswerten, Untersuchungs- und Messabläufe planen, eine systematische Fehlersuche durchführen und Fehlerursachen be­schreiben kann.

2. Für die Arbeitsproben kommen insbesondere in Betracht:
a) Herstellen von Ohrabformungen. Dabei soll der Prüfling insbesondere zeigen, dass er die Einweisung patientengerecht durchführen, die anatomischen Gegebenheiten auf Grund der Otoskopie erkennen, bei der Ohrabformung anatomische Gegebenheiten des Ohres sowie Sicherheits- und Hygienevorschriften berücksichtigen kann.
b) Einstellen audiologischer Meßsysteme für unterschiedliche Messverfahren anhand vorgege­bener Fälle. Dabei soll der Prüfling insbesondere zeigen, dass er audiologische Messergeb­nisse auswerten und interpretieren kann.
c) Beraten von Patienten bei der Vorauswahl eines Hörsystems sowie Führen eines Anpassge­spräches. Durch das Beratungsgespräch soll der Prüfling insbesondere zeigen, dass er die individuellen und psychosozialen Rahmenbedingungen des Patienten bei der Vorauswahl fachgerecht berücksichtigen kann. In dem anschließenden Anpassgespräch soll der Prüfling anhand eines praktischen Falles zeigen, dass er den Ablauf einer Anpassung von Hörsyste­men strukturieren, seine Auswahl von Hörsystemen und Voreinstellungen begründen, eine Anpassmessung auswerten sowie seine Verhaltensweisen gegenüber Patienten im Rahmen der Feinanpassung und Nachbetreuung erläutern kann; Dabei sollen die Prüfungsstücke zusammen mit 40 und die Arbeitsproben mit 60 vom Hundert ge­wichtet werden.

3. Der Prüfling soll im schriftlichen Teil der Prüfung in den Prüfungsbereichen Angewandte Audio­logie, Anpassen von Hörsystemen, Technische Grundlagen, Geschäftsvorgänge sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft werden.
Die Anforderungen in den Püfungsbereichen sind:
a) im Prüfungsbereich Angewandte Audiologie:In höchstens 90 Minuten soll der Prüfling nach audiologischen Gegebenheiten Hörbeeinträchti­gungen beurteilen. Insbesondere soll er dabei zeigen, dass er anatomische, physiologische und pathophysiologische Gegebenheiten beurteilen und Aufgaben aus der Pädaudiologie und Psy­choakustik lösen sowie audiometrische Messungen auswählen und auswerten kann.
b) im Prüfungsbereich Anpassen von Hörsystemen:In höchstens 90 Minuten soll der Prüfling anhand von Fallbeschreibungen eine Versorgung mit Hörsystemen planen und zugehörige schriftliche Unterlagen erstellen. Dabei soll er die Regeln von Anpassverfahren anwenden und die für den jeweiligen Fall notwendigen Kenndaten von Hör­systemen beschreiben sowie Datenblätter und Herstellerinformationen über Hörsysteme auswer­ten und interpretieren. Er soll auch die psychosoziale Situation der Patienten bei der Anpassung und Beratung mit einbeziehen und Lösungsvorschläge für auftretende Schwierigkeiten anbieten. Dazu gehören auch die erweiterte Einweisung und die Methoden der Feinanpassung.
c) im Prüfungsbereich Technische GrundlagenIn höchstens 90 Minuten soll der Prüfling Aufgaben aus der Akustik, des vorbeugenden Gehör­schutzes, den Bereichen der Werk- und Hilfsstoffe sowie Warten und Instandsetzen von Hörsy­stemen lösen. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er fachliche Probleme analysieren und bewer­ten sowie deren Lösungen in geeigneter Form darstellen kann.
d) im Prüfungsbereich Geschäftsvorgänge:In höchstens 60 Minuten soll der Prüfling Geschäftsvorgänge aus der Praxis eines Hörgeräte­akustikerbetriebes bearbeiten und dabei zeigen, dass er Hörhilfenversorgungen patientengerecht terminlich planen, Produkte und Dienstleistungen kalkulieren und mit den Kostenträgern abrech­nen, Schriftverkehr adressatengerecht führen oder Reklamationen bearbeiten kann.
e) im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde:In höchstens 60 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben und Fälle aus dem Gebiet allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt bearbeiten.

4. Die in Absatz 3 genannte Prüfungsdauer kann insbesondere unterschritten werden, soweit die schriftliche Prüfung in programmierter Form durchgeführt wird.
(5) Die schriftliche Prüfung ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsaus­schusses in einzelnen Prüfungsbereichen durch eine mündliche Prüfung zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Die schriftliche Prüfung hat gegenüber der mündlichen das doppelte Gewicht.
(6) Innerhalb der schriftlichen Prüfung hat der Prüfungsbereich Angewandte Audiologie gegen­über jedem der übrigen Prüfungsbereiche das doppelte Gewicht.
(7) Die Prüfung ist bestanden, wenn jeweils in der praktischen und schriftlichen Prüfung und in­nerhalb der schriftlichen Prüfung im Prüfungsbereich Angewandte Audiologie mindestens ausrei­chende Leistungen erbracht sind.